Die Spalter Hügelland-Tour

Unser „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“.

Der Rundweg, vom Deutschen Wanderverband ausgezeichnet, bietet eine abwechslungsreiche Wanderung durch das Spalter Hügelland, zu sehenswerten Schluchten und Naturdenkmälern, vorbei an Burgen und Befestigungsanlagen.

Beeindruckende Natur, wunderschöne Aussichten auf die Hochflächen und schattige Täler liegen an Strecke. Geprägt wird die Landschaft von dunklen Nadel-, hellen Misch- und lichten Kiefernwäldern, von Kirchgärten, in denen je nach Jahreszeit weiße Blüten oder rote Kirschen leuchten, und vom typischen Hopfenanbau der Region.

Wegbeschreibung

Start und Ziel der Tour ist der Parkplatz am Kornhaus. Länge der Tour: ca. 21 km

spalter-huegellandtour-2.jpg

(Beschreibung der Rundtour gegen den Uhrzeigersinn)

Zunächst geht es der Beschilderung „Müllersloch / Massendorfer Schlucht“ folgend in nördliche Richtung entlang des Hatzelbaches los. Nach etwa 100 m erscheinen der Dr. Herkules Turm und die Stadtmühle.

Über die Fußgängerbrücke wird die „Fränkische Rezat“ überquert und es geht dem Gehweg folgend vorbei am Friedhof. Nach etwa 150 m ist die „Güsseldorfer Straße“ zu queren, um nach links in den Weg „Am heiligen Abend“ einzubiegen und Spalt hinter sich zulassen. Nach ca. 300 m teilt sich das Tal, wo es geradeaus Richtung Wald weiter geht.

Ein alter Hohlweg führt bergan bis zur Abzweigung zum „Müllersloch“. Aufgrund des relativ geraden Anstiegs, überzeugt am oberen Ende die gewonnene Höhe. Stufen führen nun hinauf zum nordöstlichen Teil der „Alten Bürg“, einer Fliehburg aus dem beginnenden 10. Jahrhundert. Von dort geht es weiter zur „Massendorfer Schlucht“. Ein Waldpfad führt durch die Schlucht hindurch, von anfangs ca. 20 m über der Talsohle ansteigend bis zum Ende vor „Massendorf“ auf eine Höhe von etwa 500 m (Ausgangspunkt ca. 365 m).

Nach Querung der Ortsverbindungsstraße „Spalt – Massendorf“ führt die Markierung zu einem Kiefernwald. Nach etwa 200m wird am Waldrand rechts abgebogen und ins Rezattal abgestiegen. Der Markierung folgend geht es weiter zur „Bärenburg“, auf deren Resten des Walles (ca. 700m) der Weg direkt fortgesetzt wird. Eine Tafel informiert vor Ort über Geschichte und Ausgrabungen. Der Abstieg ins Rezattal geht über einen alten Hohlweg durch Misch- und Nadelwald. Annähernd die Hälfte der Spalter Hügelland-Tour wurde nun bewältigt.

Abkürzung / Teilung der Tour in 2 Etappen
Hier besteht nun die Möglichkeit, die Hügelland-Tour zu unterbrechen, bzw. zu verlassen und nach links über das ebene, schöne Rezattal auf ruhigen Wegen zurück nach Spalt zu wandern (ca. 4,5 km). Eine Wiederaufnahme der Wanderung kann entweder über den gleichen Punkt erfolgen oder die Hügelland-Tour wird von Spalt aus im Uhrzeigersinn erneut begonnen und an der gleichen Stelle wieder beendet.

Die Weg führt (vom Unterbrechungspunkt aus) Rezat aufwärts, quert die Straße „Spalt-Wassermungenau“ und geht weiter nach „Wernfels“. Unmittelbar nach dem „Werzingerhof“ wird links abgebogen, um nach wenigen Metern eine Treppe, welche über einen schmalen Fußweg zur „Burg Wernfels“ führt, zu erreichen.

Von dort geht es auf dem Kirchenweg weiter nach „Theilenberg“. Seit der Rezatüberquerung wurden wieder 137 Höhenmeter überwunden. Etwas außerhalb des Ortes Theilenberg trifft man auf eine Grabungsstätte der ehemaligen „Thylenburg“. 

Anschließend nach dem Wald links abbiegen und der Ortsverbindungsstraße „Spalt – Untererlbach“ folgen. Dieses Wegestück führt auf dem Jakobsweg in Richtung „Kalbensteinberg“. Die Markierung leitet einen zur „Silberburg“, deren Wälle und Halsgraben im Gelände noch gut zu erkennen sind, und über den „Reichelsgraben“ weiter zum „Zigeunerloch“.

Nach 200 m links in den Wald abgebogen gelangt man zu dem Naturdenkmal „Schnittlinger Eiche“. Nach überqueren der Verbindungsstraße „Spalt-Fünfbronn“ wird über schmale Wege, kleine Brücken und Stufen ins „Schnittlinger Loch“ abgestiegen, wo es entlang dem Hatzelbach in Richtung Spalt geht.

Ein kleiner Anstieg führt zum sogenannten „Galgenberg“. Vorbei an Damwildgehegen werden die ehemalige Stadtmauer mit dem Reifenturm und dem Trockengraben erreicht. An dessen Ende in die „Windsbacher Straße“ einbiegen und die Grünanlage „Stadtmüllersgarten“ passieren. Anschließend den Weg nach rechts in die „Hauptstraße“ einschlagen, wo die typischen Hopfenhäuser an die Blütezeit des Hopfenanbaus in der Hopfen- und Bierstadt erinnern. An der Fußgängerampel die Hauptstraße überqueren. Über eine enge Altstadtgasse, vorbei an der St. Nikolauskirche und dem Rathaus in der „Herrengasse“ geht es zum „Gabrieliplatz“. Diesen passieren, wodurch schließlich wieder der Ausgangspunkt, das stattliche Kornhaus mit dem angrenzenden Parkplatz, erreicht wird.

Loading...